3. KE-HEI
ART SALON
Ke-Hei (japanisch): "Das,
was hinter dir ist"
Sonntag, 30.08.2009
at Hoftheater Kreuzberg
Naunynstr.63
Berlin
20:00 h

Künstler aller Art stellen sich vor
Gruppe rogeart (multimediales Tanztheater)
Jeong Hwa Min (Korea, Malerei)
Clayton Thomas (Australien, Kontrabass) und Minako Seki (Tanz)
Ran Nahmias (Musik)
Elias Cohen (Chile, Physical Theatre)
Durch das Programm führen Tanja Thomsen und Mimi Beaufort
Eintritt: 10€/6€ erm.
Vorbestellung unter: ke-hei@hoftheater-kreuzberg.de
Ran Nahmias (NRAN)
Multidisciplinary artist, Theremin/Cello Player, Vocalist, Music composer
for contemporary dance groups (Mami Shimazaki - Batsheva dance group),
video-art and independent short films.
www.nran.name
www.myspace.com/nran
16 KHZ
Solo Performance combining live Audio Playing (Theremin)
Ready made Visuals and live Video signals (processed in real time),
Approximately 8-12 min.

Jeong Hwa Min (Korea, Malerei)



Laika 1-3
PARADOXON Part 3, Spannungfeld/area of conflict
gruppe rogeart
Inhalt:
Das multimediale Tanzprojekt untersucht die Frage der Grenzen des Raumes
- gesetzt durch den eigenen Körper
- in Perspektive von Innen und Außen.
In einer Improvisation zwischen Licht, Klang und
Bewegung zeigen die drei Künstler das Entschleunigen
von der Schnelllebigkeit unserer Zeit.
Beteiligete Künstler:
Helmut Mittermaier, Musik/Saxophone
Ran Nahmias, Videokunst
Susann Roge, Tanz und Autorin
Yüksel Hayirli, Fotograf und Filmaufnahme
Choreographie: Minako Seki


Elias Cohen Braumuller
"The Man Who Fell in Love With A Stone" (Solo, 15min)
Theatre director, dancer and researcher.
He realized his studies of Physical Theatre (Cantabile 2, Denmark),
Contact Dance (Arye Byrstein, Israel), Indian Classical Dance (South India),
and martial arts research (Kung-Fu, Aikido, Capoeira, Kalaripayyatu in India, Brazil, Chile).
Artistic Director and founder of The International Post- School KiM (Kosmos in Movemet)
for Physical Theater-Experimental Dance.
Founder of “Centro Titicaca, Spirit in Action”, experimental working space for meditation,
creativity and transpersonal studies at Isla del Sol, Bolivia.
Ex- Professor of Tradicional Dance-Theater of Asia, Theory & Practice of Meditation,
Movement and director of final year students artistic project
at the Theatre Department of Universidad Católica de Chile.
Has perform and teach in several countries.
He lived more than two years in South India,
directing different cultural projects and studying Bharata Natyam
at “Bharatanjali School of Classical Indian Dance” under the main guidance of N.V Krishnan in Kerala.

Salon: 1. Ausstellungsraum 2. Großes Gesellschafts-und Empfangszimmer 3. Geschäft, Raum besonderer Art
Es ist erwünscht, sich zu unterhalten
Künstler können gefragt und auf Anfrage angefasst werden
Diskussionen sind im Preis inbegriffen
KE-HEI Team sind Minako Seki, Daniela Schmidtke und Nils Willers
Der Literarische Salon ist ein zumeist
privater gesellschaftlicher Treffpunkt für Diskussionen, Lesungen oder
musikalische Veranstaltungen
vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. Träger waren einzelne Mäzene oder
auch Vereine.
(z.B. hoftheater kreuzberg e.V.)
Vor allem reiche Frauen betätigten sich als Gastgeberinnen.
(Fällt in diesem Fall aus, deswegen müssen wir auf ein Eintrittsgeld
leider bestehen)
In Deutschland kam der Literarische Salon im 18. Jahrhundert
als Ort bürgerlicher Geselligkeit in Mode,
ursprünglich in Imitation der Hofsitten. Der „Weimarer
Musenhof“ wurde seit Ende des 19. Jahrhunderts idealisiert,
doch die Adligen neigten dazu, sich von den Aktivitäten der Bürgerlichen
zurückzuziehen.
Berühmt wurden die Salons der Frühromantik,
zum Beispiel der Jenaer Salon der Caroline
Schlegel und der Berliner Salon
der Rahel Varnhagen.
In der Zeit des Biedermeier waren sie Zeichen eines bürgerlichen Rückzugs
ins Private.
Diese Salons dienten oft der Förderung junger Talente in Literatur und
Musik.
Eine Art musikalisch-literarischer Salon waren die Treffen der Freunde um Franz
Schubert im Wien der 1820er Jahre, die sogenannten Schubertiaden.
Nach dem ersten Weltkrieg kamen sie aus der Mode oder gingen in einer mondänen
Unterhaltungskultur auf.
siehe auch Salonkultur
Die Gastgeberinnen werden auch als Salonière bezeichnet. Weitere Salons wurden gehalten von:
Charles Nodier, Ludmilla Assing, Amalie von Gallitzin (der Münstersche Kreis), Malwida von Meysenbug, Axel Brauns,
Out el-Kouloub, Martin Jankowski (der „Literatursalon am Kollwitzplatz“ für die Literaturzeitschrift ndl),
Politischer Salon der Hetta Gräfin Treuberg (geb. Kaufmann-Asser) in Berlin (Anfang 20. Jahrhundert).
Ke-Hei
Das, was hinter uns ist. Es liegt im Verborgenen, vieles, von dem wir selbst nur ahnen,
Geheimnisse und Eigentümlichkeiten aus vielen Generationen,
die wir mit uns tragen und die in unseren Zellen fest verankert sind.
Das tägliche Leben beherrscht unser Denken und Fühlen,
und viele wichtige Dinge sind wie erkaltete, alte Planeten aus unserem Bewusstsein verschwunden.
Es gibt zu vieles, das wir im Alltag bedenken müssen, zu viel Neues zu erlernen und zu erinnern.
Neue Formen, neues Wissen, neue Techniken, neue Worte....
Doch zugleich gibt es Dinge, die man nie vergessen kann,
ganz gleich, wie viel Zeit vergeht und was inzwischen geschehen sein mag.
Erinnerungen, die nie verblassen, die ein festes Fundament im Inneren bilden.
